Berlin: 5 Kunst-Highlights und die besten Moskau Mules der Stadt

Darüber muss man nicht debattieren: Berlin ist und bleibt die coolste Stadt in Deutschland. Vielleicht sogar in Europa. Also nichts wie hin übers Wochenende, nicht zuletzt wegen der Kunstausstellungen. Was wir zur Zeit besonders inspirierend finden:

 

Aktuelle Kunst-Highlights in Mitte

Me Collectors Room, (Auguststraße 68): Das kleine Museum der Stiftung Olbricht wartet derzeit gleich mit drei tollen Ausstellungen auf:

  1. “Private Exposure” (bis 22.06.), eine beeindruckende Gruppenausstellung zum Thema Sehen und Gesehenwerden. Arbeiten unterschiedlicher Medien und Genres zeigen die Macht des Blickes.
  2. “Cindy Sherman Retrospektive – works from the Olbricht Collection” (bis 28.08.), die 65 Fotoarbeiten geben einen eindrucksvollen Überblick über das Gesamtwerk der Amerikanerin, die zu den ganz großen zeitgenössischen Fotokünstlern zählt.
  3. “Wunderkammer Olbricht” (permanent), 200 Exponate aus Renaissance und Barock bringen einen zum Staunen, wie dies einst die Wunderkammern vor 200-500 Jahren schon konnten: Objekte aus fremden Welten und unerklärliche Dinge, seltene Naturalien, kostbare Kunstwerke und wissenschaftliche Instrumente.

 

Und zweimal Sehenswertes im Westen

C/O Berlin, (im Amerika-Haus, Hürdenbergstraße 22): Wer sich für Fotografie interessiert, ist im Amerikahaus an der richtigen Adresse. Es liegt ums Eck vom Bikini am Zoo, ist also perfekt für einen Besuch vor oder nach dem Shoppen. Es gibt übrigens auch ein sehr hübsches Café im Haus. Tipp: gestärkt mit Berliner Holzofen-Stullen und warmen Buletten noch Platz für köstlichen Cheesecake lassen.

Und diese zwei ganz besondere Ausstellungen anschauen:

  1. “Hans-Peter Feldmann” (bis 10.07.), “Wenn ich etwas richtig kann, dann ist das schauen,“ sagt Fotokünstler Hans-Peter Feldmann, der mit Bildern aus dem normalen Leben heftige Reaktionen auslöst. Durch seine Arrangements und spielerischen Inszenierungen können schlichte, banale Fotografien von Frauenkleidern, Autoradios, Kühlschränken, Erdbeeren, Sonnenuntergängen, Badenixen oder Zeitungstiteln unvermittelt eine starke Wirkungskraft entfalten.
  2. “Allure [frz. Stil, Eleganz]” (bis 04.09.), gezeigt werden Fotografien aus der Collection Susanne von Meiss. Seit 25 Jahren sammelt die Schweizerin Modefotografien von den 1920er-Jahren bis zur Gegenwart. Es sind Werke international renommierter Fotografen, jedoch bewusst zumeist nicht deren ikonische Bilder, sondern die unbekannten Klassiker. Die persönliche Auswahl reicht von Diane Arbus, Richard Avedon, Rene Burri und Henri Cartier-Bresson über Horst P. Horst, Irving Penn und Paolo Roversi bis zu zeitgenössischen Künstlern wie Tracey Emin, Nan Goldin, Daido Moriyama, Richard Prince und Juergen Teller. Aber auch Street Photography, Reportage und konzeptuelle Arbeiten rund um das Thema Allure.

Und abends: Bar-Flair zum Dinner

crackersCrackers, (www.crackersberlin.comFriedrichstraße 158, Tel. 030 – 680730488): Was früher das Cookies war, heißt mittlerweile Crackers und ist weniger Club als Restaurant und das Richtige für alle, denen es mindestens so sehr auf die Atmosphäre ankommt wie auf das Essen. Das große, luftige, aber fensterlose Lokal ist ganz in Schwarz gehalten und geschickt in Séparées unterteilt. Am hinteren Ende ist die Bar (auch für Raucher) und alles erinnert auf stylische Art und Weise an eine Pan-Am-Lounge aus den 1970er Jahren. Es gibt internationale Küche (mit vielen vegetarischen Gerichten) und fantastische Moskau Mules. Am späteren Abend legen DJs im Barbereich auf.

 

 

2016-06-13T12:49:14+00:00 08.06.2016|City Trip, Essen & Trinken, Inspiration & Ideen, On the Road|

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