Buona notte! Drei Top-Adressen in Apulien

Der Absatz des Stiefels ist nicht die bekannteste Region Italiens, aber mit Sicherheit eine der schönsten. Zauberhafte kleine Städte, die auf den Hügeln thronen und den Blick über die Landschaft bis zum Meer öffnen, archaische Olivenhaine, eine wildromantische Küstenlinie, nostalgische Badeorte. Und dann natürlich das Essen! Und der Wein! Blutroter Primitivo zu Orecchiette con cime di rapa (Öhrchennudeln mit einer Art Brokkoli und Pecorino) oder spritziger Verdeca zu Dentice alle olive (Zahnbrasse mit schwarzen Oliven). Also: auf nach Bari, dort ein Auto mieten, rumfahren und sich auf hunderttausend italienische Momente freuen. Und darauf, dass es in kaum einer Gegend so viele originelle Landhotels gibt wie hier. Sie heißen Masserien, ehemalige Landgüter, Bauernhäuser und Adelssitze, die zu höchst unterschiedlichen Hotels umgewandelt wurden: vom urigen Agritourismo-Gehöft bis zur eleganten 5-Sterne-Bleibe mit eigenem Golfplatz. (Eine sehr gute Auswahl findet man auf der Website charmingpuglia.com).

Unsere 3 Lieblingsadressen:

Nostalgisch & charmant: Masseria Marzalossa

Beim Örtchen Fasano, knapp 60 Kilometer südlich von Bari, liegt dieses Landgut aus den 17. Jahrhundert. Die 12 komfortablen, aber nicht übertrieben luxuriösen Zimmer und Suiten (teils für bis zu vier Personen, also wunderbar für eine Familie mit Kindern geeignet) liegen rund um einen hübschen Innenhof gelegen oder im romantisch verschachtelten Haupthaus. Die Einrichtung: schöne alte Möbel, Himmelbetten, viel weiße Spitze, imposante Ölgemälde, aber natürlich auch Aircondition und Flachbildschirme. Im Restaurant mit verwunschener Terrasse wird ehrliche apulische Küche serviert – wenn möglich mit Produkten aus eigenem Bio-Anbau. Das absolute Highlight: der Pool in einem geschützten Limonenhain. DZ ab ca. 150 Euro. www.masseriamarzalossa.com

Luxuriös & mit eigenem Beachclub: Masseria Torre Coccaro

5-Sterne-Luxus in einer Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert in Savelletri di Fasano, rund 40 Fahrminuten von Bari entfernt. Die wunderschön ausgestatteten Zimmer und Suiten (teils mit eigenem kleinen Pool) sind über die ganze Anlage verteilt. Die Lounges und Speisesäle sind in den ehemaligen Schafställen untergebracht, man tafelt feine italienische Küche bei Kerzenschein. Es gibt viel zu entdecken: eine kleine Kappelle, den edlen Spa, immer wieder werden Kochkurse, Winetastings, Foto- oder Italienisch-Kurse angeboten, dabei ist das Torre Coccaro von peinlicher Animation weit entfernt. Wer mag, kann sich Mountainbikes leihen oder eine Runde auf dem zum Hotel gehörenden Golfplatz drehen. Per Shuttle erreicht man den hauseigenen Beachclub, ein schicker Platz mit großem Open-Air-Restaurant unter weißen Segeln, lässigen Daybeds und einem gepflegten Strand mit Sonnenschirmen und gepolsterten Liegen. Abends wird hier richtig Party gemacht. DZ um 400 Euro. www.masseriatorrecoccaro.com

Schlicht & schick: Masseria Montelauro

Etwas außerhalb des alten Hafenstädtchens Otranto kann man in diesem restaurierten Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert ganz relaxte Ferientage verbringen. Die dominierende Farbe in den 29 Zimmern und Suiten und den geschickt aus Alt und Modern komponierten Lounges ist cripses Weiß, dazu ein wenig heller Marmor und dunkles Holz: sehr schön und angenehm schlicht. Um den großen Pool stehen geschmackvolle Liegen, Frühstück und Dinner werden – wenn möglich – auf einer großzügigen Terrasse serviert. Das traumschöne Städtchen Lecche mit seinen ganz eigenen Barockfassaden ist nur 40 Kilometer entfernt. DZ ab 200 Euro. www.masseriamontelauro.it

2016-07-21T15:58:14+00:00 21.07.2016|Essen & Trinken, Inspiration & Ideen, On the Road|

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